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  • Simon Gebhart

Nahrung und Arbeit in Balance

Hallo zusammen, na wie ist es euch mit eurem Jahresvorsätzen bis jetzt so ergangen?

Habt Ihr mit meinem Tipp aus dem Januar Blog eure schlechten Gewohnheiten brechen können? Ich selbst möchte mich hier ein bisschen loben und kann stolz sagen, dass ich es bis jetzt knallhart durchgezogen habe und mir meine alten Gewohnheiten nicht mehr fehlen.

Nachdem mir die neuen Vorsätze so gut gelungen sind, möchte ich noch eine weitere Sache ändern: Meine Ernährung von Montag bis Freitag. Ich koche für mein Leben gern, am Wochenende nehme ich mir auch Zeit dafür und koche gesunde, leckere Gerichte. Doch die anderen fünf Tage in der Woche ist meine Ernährung alles andere als gesund. Fertigsandwich vom Supermarkt, Schnitzel mit Pommes vom Imbissladen, Croissant vom Bäcker und Kekse am Arbeitsplatz. Kommt euch das bekannt vor? Ich möchte euch dazu ein paar Tipps geben, wie ihr euch trotz Arbeitsalltag vom Frühstück, bis zum Abendessen gesund, einfach und schnell ernähren könnt.

Die oberste Regel lautet: Trinkt genügend Wasser!


Zu jeder Mahlzeit solltet ihr ein Glas Wasser trinken. Zusätzlich stellt ihr euch eine Flasche Wasser an euren Arbeitsplatz so hin, dass ihr sie immer seht. Schenkt euch immer mal wieder ein Glas ein und trinkt über den Tag verteilt die Flasche leer. Ihr solltet ungefähr 30ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag trinken. Bitte beachtet aber, dass auch manche Lebensmittel Wasser enthalten. Diese Menge müsst ihr dann nicht mehr trinken. Versucht eure Getränkeauswahl auf Wasser, ungesüßten Tee und evtl. ein Glas mit 1/3 Fruchtsaft und 2/3 Wasser am Tag zu begrenzen.

„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag“, doch bei den meisten ist dieses eine Butterbreze, oder ein süßes Gebäck vom Bäcker auf dem Weg in die Arbeit, oder in Homeoffice Zeiten, das schnelle zuckerreiche Müsli neben den Mails... Natürlich spart das ganze Zeit und man kann ein bisschen länger schlafen, doch ein gesundes reichhaltiges Frühstück gibt euch so viel Energie, dass die 20 bis 30 Minuten länger schlafen ein Witz sind. Egal ob ein ungezuckertes Müsli mit Jogurt, Haferflocken, Nüssen, Bananen und einen Schuss Agavendicksaft, oder eher ein herzhaftes Rührei mit Gemüse und einem Vollkornbrot mit Hüttenkäse. Im Internet gibt es Millionen von gesunden Rezeptideen, welche euch schnell und einfach einen gesunden Start in den Tag ermöglichen. Für alle, die morgens nicht in der Lage sind ein Frühstück zuzubereiten bietet sich Porridge super an. Dieses schmeckt meist viel besser, wenn es über Nacht im Kühlschrank durchziehen kann – sogenannte Overnight Oats.


Nach einem solchen Frühstück werdet Ihr merken, dass ihr meist bis zur Mittagspause keinen Hunger mehr habt. Sollte sich doch einmal der kleine Hunger zwischen durch melden, bietet sich Obst und Gemüse super an, um den Hunger zu stillen. Wer es ein wenig sättigender mag, kann Gemüse wie Gurke, Paprika, Karotte, etc. in fettarmen Quark dippen.

Und pünktlich zur Mittagspause beginnt die ungesunde Ernährung bei den meisten erst richtig: Fertigprodukte, Imbisse und günstige Dickmacher in der Kantine breiten sich aus. Gut das Ganze ist vielleicht ein wenig extrem beschrieben, doch Tatsache ist, dass zu dieser Zeit die meisten sich ungesund ernähren. Natürlich wäre die einfachste und nebenbei auch preiswerterste Lösung ein belegtes Brot mit ein wenig Gemüse von Zuhause mitzunehmen. Beim belegen könnt Ihr ganz phantasievoll sein. Versucht Butter und fettige Wurst durch gesunde Brotaufstriche, Pesto oder Frischkäse zu ersetzen und denkt immer dran: Ein Glas Wasser zu jeder Mahlzeit ;-).

Natürlich ist es auch nicht falsch zu einem Imbiss, oder ähnlichem zu gehen. Hier könnt Ihr statt Pommes und Kroketten lieber Kartoffeln, Reis und Vollkornnudeln wählen und anstatt zum panierten Fleisch zu greifen, nehmt lieber mehr Gemüse, mageres Fleisch und Fisch. Auch auf den Nachtisch müsst Ihr nicht verzichten: Statt Schokopudding und Kuchen, bieten sich eine Quarkspeise, oder Obstteller super an. Viele Kantinen kochen mittlerweile sowieso gesünder und verwenden weniger fettige und zuckerhaltige Produkte. Gegen den kleinen Hunger am Nachmittag, esse ich meistens ein paar Nüsse, oder einen zuckerarmen Müsliriegel. Und auch abends solltet Ihr euren inneren Schweinehund noch einmal besiegen und anstatt der Tiefkühlpizza euch etwas Gesundes kochen, oder in Ruhe eine ausgewogene Brotzeit machen, wenn Ihr schon zum Mittagessen ein üppiges Hauptgericht hattet.

Mein absolutes Lieblingsessen für unter der Woche ist Ofengemüse mit Feta.

Schneidet einfach sämtliches Gemüse klein und legt es in eine Auflaufform. Danach kommt ein kleiner Schuss Olivenöl und ein wenig Feta darüber. Das Ganze mit Gewürzen eurer Wahl verfeinern und bei 180-200 Grad für 25-30 Minuten in den Ofen. Falls der Hunger ein wenig größer ist, passt hierzu sowohl, Brot, Reis als auch Vollkornnudeln.

Also wie Ihr seht, ist es nicht sonderlich schwer sich auch neben der Arbeit gesund zu ernähren. Ein bisschen früher aufstehen, bewusste Auswahl beim Mittagessen und sich abends kurz Zeit fürs Kochen zu nehmen, ermöglicht euch ein gesünderes und kraftvolleres Leben. Und ganz nebenbei schont es oft auch noch den Geldbeutel. Mein Tipp an euch: Setzt euch am Sonntag kurz hin und plant, welches Gericht Ihr wann essen wollt. Für stressige Tage könnt Ihr auch vorkochen und einfrieren. So müsst Ihr euch das Essen nur noch kurz warm machen.

Ich habe meine Ernährung seit knapp einer Woche umgestellt und merke, dass ich in der Arbeit konzentrierter bin und viel seltener müde werde. Ich hoffe Ihr habt auch Lust bekommen euch gesünder zu ernähren und ich konnte euch zeigen, dass Arbeit kein Grund ist ungesund zu leben.


Na dann bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ich wünsche euch einen gesunden und leckeren Appetit.

Viele Grüße

Euer Simon




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