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  • Simon Gebhart

Vitamin D



Woran denkt Ihr beim Begriff Vitamin D?

An Vitamintabletten aus der Apotheke?

Leckere vitaminreiche Rezepte?

Oder einen Sonnenspaziergang im Sommer?


Egal an was Ihr gerade denkt: Eins ist klar – Vitamin D ist für unseren Körper ein echter Superheld.


Das fettlösliche Vitamin wird in unserem Körper im Fett- und Muskelgewebe sowie der Leber gespeichert. Dank dieser Speicher kann der Organismus – je nachdem wie gut die Speicher gefüllt sind – auch einige Wochen oder sogar Monate ohne Vitamin- D- Zufuhr überbrücken.


Krebs, Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Depressionen, Demenz, Rachitis, Osteoporose und chronische Schmerzzustände – All diese Krankheiten können mit einem zu niedrigen Vitamin- D- Spiegel einhergehen.


Es lohnt sich daher, mehr über das Vitamin zu wissen.


Die Bestimmung des Vitaminstatus erfolgt durch die Messung von 25- Hydroxyvitamin- D kurz 25(OH)D im Blutserum.

25(OH)D ist ein Vorläufer des aktiven Vitamin D und wird in den Einheiten nmol/l oder ng/ml angegeben (für die Umrechnung von nmol/l zu ng/ml teilt man den Wert durch 2,5).


Folgende Empfehlungen gelten laut dem RKI:


Nachdem eine zu hohe Vitamin- D- Zufuhr ebenso gefährlich sein kann sollte man vor der Einnahme möglicher Vitaminpillen mit einem Arzt sprechen.

Fakt ist jedoch, dass etwa die Hälfte der Deutschen eine zu geringe Vitamin-D- Versorgung aufweisen.


Doch wie gelangt das Vitamin in unseren Körper?

In der Regel bildet unser Körper 80 – 90% des Vitamins (mit Hilfe des Sonnenlichts, genauer UV-B-Strahlung) selbst.

Dabei ist ein Aufenthalt im Freien notwendig. Das aufhalten in hellen Räumlichkeiten reicht leider nicht aus, da die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts nicht durch das Glas der Fensterscheibe dringen können.


Die Ernährung trägt mit einem geschätzten Anteil von circa 10 % bis 20 % nur einen relativ geringen Anteil zur Vitamin-D-Versorgung bei.

Ein Grund hierfür ist, dass nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten (zum Beispiel fetter Seefisch, bestimmte Innereien, Speisepilze, Eier), die in Deutschland nur selten oder in geringen Mengen verzehrt werden.

Neben natürlichen Quellen kann Vitamin D auch über Nahrungsergänzungsmittel (Supplemente) und angereicherte Lebensmittel zugeführt werden.


Denk beim nächsten Sonnenschein also daran das Haus auch zu verlassen. Da draußen wartet ein wichtiges und gesundes Vitamin auf euch.


Und das Beste: Es ist kostenlos.


Ich wünsche euch allen einen sonnenreichen Frühling.

Euer Simon



Quellen:

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html;jsessionid=019381081491EBBAA6E12F91522CF992.internet101

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/vitamine/vitamin-d-uebersicht/vitamin-d

https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/haut-und-haare/vitamin-d-711907.html


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