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  • Simon Gebhart

Regionale Superfoods…… wie Ihr euch und eurer Umwelt etwas Gutes tun könnt.


Bei dem Begriff „Superfoods“ denkt man häufig an Avocados, Granatäpfel und sämtliche exotischen Beeren und Samenarten. Es existieren tausende Rezepte mit leckeren Zutaten und vielen Extras… Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Zutaten aus weiter Ferne importiert werden müssen und der grüne Fußabdruck oft nicht berücksichtigt wird. Ich möchte euch in diesem Blog zeigen, dass es auch regionale Energiebomben gibt, welche euch Stärken ohne die Umwelt unnötig zu belasten.

Also Einkaufsliste in die Hand und mit Schreiben.


Hier sind meine TOP 8 der regionalen Superfoods:


1) Äpfel - „one apple a day keep the doctor away“

Diesen Spruch hat sich der Apfel nicht einfach nur so verdient. Er besitzt mehr als 30 Vitamine und Spurenelemente, sowie eine Menge Kalium und Mineralstoffe. Doch bitte esst euren Apfel mit der Schale, denn diese enthält ca. 70% der Vitamine. Noch eine weitere Superkraft ist, dass die in Äpfel enthaltene Säure und die Ballaststoffe eine Zahnreinigungswirkung haben. Auf´s Zähneputzen solltet Ihr jedoch nicht verzichten.


2) Fliederbeere

Wem das Wort Fliederbeere nichts sagt, kann vielleicht etwas mit dem Begriff Holunderbeere anfangen. Jedoch muss ich euch enttäuschen und zugeben, dass die Holunderbeere in Form von Holundersirup nur bedingt „Super“ ist. Meist besteht dieser zum Großteil aus Industriezucker und ist daher keine Wunderwaffe. Jedoch gibt es viele Rezepte wo die gesunde Fliederbeere nicht im Zucker ertränkt wird. Doch was kann die kleine Beere überhaupt? Das darin enthaltene Vitamin C, B Vitamine und Folsäure hilft gegen Fieber, Schnupfen, Husten, Erkältungen und in den Nasenhohlen festsitzenden Schleim. Meiner Meinung eine kleine regionale Wunderwaffe. DOCH ACHTUNG! Ihr solltet Holunder niemals einfach roh essen, weil dieser leicht giftig ist.


3&4) Das „hippe Gemüse“ – Grünkohl und Giersch

In letzter Zeit wurde „Grünzeug“ auf dem Teller immer beliebter. Mit diesen grünen Leckerbissen tische ich euch noch zwei relativ unbekannte und selten verwendete Gemüse Arten auf.

Beginnen wir mit dem Giersch. Dieser enthält Eisen, Karotin, Kalium, Vitamin C, ätherische Öle und eine Menge weiterer kräftefördernde Inhaltstoffe. Giersch ist eine Art wilder Spinat. Er wächst fast überall (Hecken und Gebüschen, in Laub- und Mischwäldern, an Bächen und Flussufern, an Wegrändern, in Parkanlagen und in Gärten) und ist unglaublich robust.

Grünkohl ist eine absolute Vitaminbombe für kalte Jahreszeiten. Seine Haupterntezeit in Deutschland ist Januar und Februar. Er enthält auf 100g bis zu 150mg Vitamine. Zudem punktet er durch einen hohen Kalziumgehalt welcher gut für Knochen und Zähne ist. Grünkohl gehört also unbedingt auf unsere Liste.



5) Kirschen

Abgesehen davon das Kirschen super lecker sind, haben Sie jede Menge Nährstoffe. Vitamine, Folsäure, Calcium, Eisen, Kalium und Magnesium stecken in den kleinen roten Kraftpaketen. Zudem lässt sich mit Kirschen auch ein Kirschkern-Weitspuckwettbewerb mit Freunden veranstaltenJ. Kirschen beugen übrigens auch Krebs vor und sorgen für eine schöne Haut. Also ein TOP Obst zum Naschen.


6&7) Rote Bete und Rosenkohl

Hand auf Herz! Wie oft habt Ihr in letzter Zeit einer dieser Dinge gegessen? Eher weniger oft, oder? Das wird sich vielleicht ändern, wenn ich euch erzähle, was diese beiden Lebensmittel so „drauf“ haben.

Beginnen wir mit dem Rosenkohl. Obwohl auch er ein absolutes heimisches Superfood ist, sieht er neben unserer Roten Bete doch etwas „mickrig aus. Rosenkohl enthält neben sehr viel Vitamin C, auch Folsäure, Kalium und Eisen. Diese Stoffe aktivieren unser Immunsystem und regulieren unseren Hormonhaushalt positiv.

Jetzt zur Roten Bete. Sie gehört tatsächlich zu einem der gesundesten Lebensmittel überhaupt. Sie ist reich an Betain, dieser senkt den Blutdruck und zählt in Fachkreisen als wahrer Beauty- Booster. Rote Bete gilt sogar als „Stimmungsaufheller“ und ist daher auch im Winter sehr beliebt. Doch das war noch nicht alles. Sie unterstützt unsere Körper-Entgiftung nachhaltig, ist gut fürs Herz und kommt sogar in der Krebstherapie zum Einsatz. Ich denke jeder von uns sollte beim nächsten Einkauf ein bisschen Rote Bete mitnehmen. Sie lässt sich zu unendlich vielen leckeren Rezepten verarbeiten, oder kann kalt als Rote- Bete- Salat gegessen werden.





8) Sanddorn

Vielleicht wussten es viele von euch noch nicht, aber auch Sanddorn wird in Deutschland angebaut. Viele der Plantagen findet man an der Nord- und Ostsee. Sanddorn wir auch oftmals Weidendorn, Haffdorn, Dünendorn, oder auch Sandbeere genannt. In Ihm steckt übermäßig viel Vitamin C- zwischen 200 und 800mg auf 100g Fruchtfleisch. Doch Sanddorn enthält auch jede Menge Beta-Karotin, Gerbstoffe und sogar Öl, welches reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Besonders im Winter stärkt das Wildobst damit unser Immunsystem und hilft bei Erkältungen. Zusätzlich wirkt Sanddorn entzündungshemmend und fördert die Wundheilung- ein echtes Superfood eben!


Ich hoffe ich konnte euch in diesem Blog näher bringen, dass wir neben unserer Gesundheit auch immer einen Blick auf unserer Umwelt haben sollten. Gesundes Essen, bzw. Superfoods müssen nicht die ganze Welt umkreisen. Heimische Lebensmittel bewirken echte Wunder. Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt gesund und regional zu Essen, dann ab in den nächsten Supermarkt und bitte auf das Herkunftsland achten. Auch ein Apfel beispielsweise kann von sehr weit weg kommen.


Ich wünsche euch einen guten Appetit.

Euer Simon





Quellen:

https://www.neuepresse.de/Mehr/Essen-Trinken/Kuechen-Allerlei/Trockenobst/Kirschen

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